Honorarberatung: Dein Guide für unabhängige Finanzberatung

Erfahre alles über Honorarberatung — was sie kostet, wie sie funktioniert und warum immer mehr Menschen auf provisionsfreie Beratung setzen.

Was ist Honorarberatung?

Honorarberatung bedeutet, dass du deinen Finanzberater direkt bezahlst — per Stunde oder als Pauschale. Im Gegensatz zur Provisionsberatung erhält der Berater kein Geld von Produktanbietern wie Versicherungen oder Fondsgesellschaften.

Das klingt zunächst teurer, ist aber oft günstiger: Weil der Berater keine Provisionen erhält, empfiehlt er dir in der Regel kostengünstigere Produkte. Über die Jahre sparst du dadurch häufig deutlich mehr, als du für die Beratung ausgibst.

§34h vs. §34f — Der Unterschied

§34h GewO — Honorarberater

  • Darf keine Provisionen annehmen
  • Arbeitet ausschließlich im Kundeninteresse
  • Transparente Kostenstruktur
  • Empfiehlt typischerweise günstige ETFs und Indexfonds

§34f GewO — Provisionsvermittler

  • Erhält Provisionen von Produktanbietern
  • Möglicher Interessenkonflikt
  • Kosten oft versteckt in Produktgebühren
  • Tendenz zu teureren Produkten

Was kostet Honorarberatung?

150–300 €

Stundenhonorar

500–1.500 €

Finanzplan (Pauschale)

0,5–1,5 %

Vermögensverwaltung (p.a.)

Stand: 2025. Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Berater und Leistungsumfang.

Für wen lohnt sich Honorarberatung?

  • Berufseinsteiger: Die eine solide Grundlage für ihre Altersvorsorge legen möchten
  • Gutverdiener: Die ihr Vermögen professionell und unabhängig verwalten lassen wollen
  • Frustrierte: Die schlechte Erfahrungen mit Provisionsberatern gemacht haben
  • Selbstständige: Die eine ganzheitliche Finanzplanung brauchen

Häufige Fragen zur Honorarberatung

Was kostet eine Honorarberatung?

Die Kosten variieren je nach Berater und Umfang. Typischerweise liegen Stundenhonorare zwischen 150 und 300 Euro. Manche Berater bieten auch Pauschalen für bestimmte Leistungen an, z.B. einen Finanzplan für 500-1.500 Euro.

Ist Honorarberatung steuerlich absetzbar?

Unter bestimmten Umständen ja. Wenn die Beratung im Zusammenhang mit Einkünften aus Kapitalvermögen steht, können die Kosten als Werbungskosten geltend gemacht werden. Im Zweifel solltest du das mit deinem Steuerberater klären.

Was ist der Unterschied zwischen §34h und §34f?

Berater mit einer §34h-Erlaubnis sind Honorar-Finanzanlagenberater und dürfen keine Provisionen annehmen. Berater mit §34f-Erlaubnis sind Finanzanlagenvermittler und dürfen auf Provisionsbasis arbeiten. Nur §34h-Berater sind echte Honorarberater.

Lohnt sich Honorarberatung auch bei kleinen Beträgen?

Das hängt von deiner Situation ab. Für eine einmalige Finanzplanung oder einen Depotcheck kann sich Honorarberatung auch bei kleineren Beträgen lohnen, da du langfristig von besseren Produkten und niedrigeren Kosten profitierst.

Wie finde ich einen seriösen Honorarberater?

Achte auf die §34h-Zulassung, frage nach Referenzen und prüfe, ob der Berater im Vermittlerregister eingetragen ist. Über unser Formular kannst du kostenlos und unverbindlich einen passenden Honorarberater in deiner Nähe finden.

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